Infos zu den Ölbohrungen vor den Kanaren

Allgemeine Informationen zu den Ölbohrungen

Protest gegen Ölbohrungen vor Lanzarote und Fuerteventura

Wichtig Information!
Der Protest gegen die Ölbohrungen vor den Kanaren war erfolgreich.

Es ist nur zu einer Probebohrung gekommen. Alle weiteren Bohraktivitäten sind eingestellt. Offiziell endet die Bohrerlaubnis für Respol zwar erst im August 2017. Es ist aber nicht zu erwarten, dass es noch zu Bohrungen kommt.

Eldiario berichtet am 4.2.2017: Der Oberste Gerichtshof (Tribunal Supremo (TS)) bekräftigt, dass die Rechte von Repsol in Kanarischen Inseln gelöscht sind, obwohl das Unternehmen nicht verzichtet hat. Zum Zeitungsbericht

Die auf meiner Seite zu lesenden Informationen gelten weiterhin, auch wenn man nicht mehr auf alle Quellen zugreifen kann. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich die nicht funktionierenden Links nicht entfernt habe. Besonders auch die Seite www.savecanarias.com, auf der die Unterschriften gesammelt wurden, ist nicht mehr erreichbar.

Im Folgenden die älteren Informationen:

Es wird jede Art der Unterstützung gegen Ölbohrungen vor Lanzarote gebraucht.

Es gibt viele Organisationen, die sich für den unversehrten Erhalt des Meers vor Lanzarote einsetzen, denn die Erdölsuche vor der Küste der Kanaren gefährdet das UNESCO Biosphärenreservat. Es ist sicher auch eine Organisation für Sie dabei. Bitte werden Sie aktiv und helfen Sie die Inselwelt der Kanaren zu erhalten, so dass man auch weiterhin sagen kann:

Lanzarote eine Insel zum Verlieben

Der Kampf gegen Ölbohrung vor den kanarischen Inseln ist fast beendet.

Auf der Seite www.savecanarias.org wurden über 200.000 digitale Unterschriften gegen die Ölbohrungen vor den Kanaren gesammelt. Die Seite ist nicht mehr online.

savecanarias

Falls Sie weitere Informationen zu dem Thema möchten, schauen Sie auf dieser Seite oder finden Sie diese im Internet unter den Schlagworten: no Oil Canairas, Ölbohrungen vor Lanzarote oder ähnlichen Suchbegriffen.

 

Bilder der Demonstration vom 18.10.2014 in Arrecife gegen die geplanten Ölbohrungen

Arrecife Demo 18.10.2014
Ein Klick öffnet die Fotogalerie

Auf allen Kanaren fanden am Samstag den 18.10.2014 um 18 Uhr große Demonstrationen gegen die geplanten Ölbohrungen vor den kanarischen Inseln statt.

Auf Lanazrote waren ca. 9-10 tsd Menschen auf der Straße

Unterstützt wurden diese Protestaktionen von Menschen in der ganzen Welt, die sich am 18.10. an unterschiedlichen Orten versammelten, um sich ebenfalls gegen die Bohrungen auszusprechen. Die Bilder in der Diashow sind von der Demonstration in Arrecife.

Demonstration vom 7. Juni 2014 auf den 8 kanarischen Inseln und weiteren Orten weltweit

Motto: Acht Inseln eine Stimme gegen Ölbohrungen

Nachdem das spanische Umweltministerium am 29. Mai 2014 - einen Tag vor dem kanarischen Nationalfeiertag - drei Probebohrungen vor den Kanren in bis zu 5000 Meter Tiefe genehmigt hat, formiert sich sehr schnell eine große Protestaktion. Diese fand auf allen 8 Kanaren am 7. Juni 2014 um 18 Uhr statt. Es nahmen auf den kanarischen Inseln ca. 200.000 bis 250.000 Menschen daran teil.
Leider wurde so gut wie gar nicht in der internationalen Presse über diese wirklich große Protestveranstaltung berichtet.

Hier die Teilnehmerzahlen der Demonstration der einzelnen Inseln und zum Vergleich die Einwohnerzahlen der Inseln, damit man ein Gefühl für die Stärke der Ablehnung der Ölbohrungen erhält. Besonders bemerkenswert sind die hohen Teilnehmerzahlen auf den betroffenen Inseln La Graciosa, Lanzarote und Fuerteventura.

Insel - Demo Teilnehmer - Einwohner
La Graciosa             150            700
Lanzarote          35.000      140.000
Fuerteventura    30.000      100.000
Gran Canaria     90.000      830.000
Teneriffa            70.000      890.000
La Gomera          1.000        23.000
La Palma            1.600        87.000
El Hiero                 300        10.000
 

Fotogalerie zur Demo
Ein Klick öffnet meine Fotogalerie zu der Demo vom 07. Juni 2014

Die Bilder wurden von Stuart Forster zur Verfügung gestellt.

 

Demonstration 22.03.2014 auf Lanzarote

Am 22. März 2014 fanden in ganz Spanien Demonstrationen gegen die spanische Regierung statt. Auf Lanazrote gab es eine sehr rege Beteiligung und der Schwerpunkt der Demonstration war eindeutig der Protest gegen die geplanten Ölbohrungen vor den Kanaren.

Fotogalerie zur Demo
Ein Klick öffnet meine Fotogalerie zu der Demo vom 22. März 2014

 

Demo "No a las petroleras, sí a las renovables" 24. März 2012

Die spanische Regierung hatte dem Mineralölkonzern Repsol am 16. März 2012 Probebohrungen nach Öl 60 Kilometer vor den Küsten von Lanzarote und Fuerteventura genehmigt. Das Unternehmen vermutet dort die größten Erdölvorkommen, die je in der Geschichte Spaniens entdeckt wurden. Die Kanarische Regierung wurde in die Entscheidung nicht mit einbezogen. Sie wehrt sich zusammen mit der Bevölkerung.

Für Lanzarote wäre ein Bohrunfall vor der Haustür "das Aus" für die Insel, denn fast das gesamte Trinkwasser wird über die Trinkwasserentsalzungsanlage in Arrecife aus Meerwasser gewonnen.

Am 24. März 2012 fand gleichzeitig auf Lanzarote, Fuerteventura und den anderen Kanarischen Inseln eine große Demonstration gegen die Ölprobebohrungen statt. Das Motto der Demo lautete: "No a las petroleras, sí a las renovables" "Nein zu den Ölgesellschaften, Ja zu erneuerbaren Energien"

Insgesamt in Spanien waren es ca. 50 - 60 tausend Menschen, die gegen die Bohrinseln demonstrierten. Es waren alle Bevölkerungsschichten und Altergruppen vertreten. Auf Lanzarote beteiligten sich mehr als 20 % der Bevölkerung an der Kundgebung. Für die Abschlussveranstaltung wurden die Inseln Lanzarote und Fuerteventura per Lifeübertragung zusammen geschaltet.

 

Lanzarote Keine Ölbohrungen
Ein Klick öffnet meine Fotogalerie zu der Demo: No a las petroleras, sí a las renovables


Die Regierung von Lanzarote wehrt sich gegen die Ölbohrungen

Um ihren Standpunkt darzustellen, wurde von Cabildo von Lanzarote eine Powerpointpräsentation gegen die Ölbohrungen erstellt. Diese wurde mir zur Verfügung gestellt.  

Die Petition gegen Ölbohrungen vor den kanarischen Inseln

Start des original Textes  —  Petition gegen Ölbohrungen vor den Kanaren

Nein, zum Erdöl auf den Kanaren / Rettet die kanarischen Inseln
Herrn Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments
Herrn Josè Manuel Durao Barroso, Präsident der Europäischen Kommission
Herrn Mariano Rajoy Brey, Präsident der spanischen Regierung
Kopie: Herrn Antonio Brufau, Präsident von REPSOL. Herrn Peter Terium, Generaldirektor der RWE Dea Energie. Herrn Michael Chaney, Präsident von WOODSIDE

Sehr geehrte Herren, ich habe erfahren, dass die spanische Regierung im März 2012 den Start von Erdölbohrungen im Atlantik in unmittelbarer Nähe der kanarischen Inseln genehmigt hat. Mir ist auch bekannt, dass das Bohrgebiet nur zehn Kilometer von Fuerteventuras bedeutendsten Stränden und 18 Kilometer vor der Küste von Lanzarote liegt - beiden Inseln, die von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurden.

Die Kanaren sind eines der wichtigsten touristischen Zielgebiete weltweit, jährlich kommen mehr als 12 Millionen Besucher auf die Inseln um die Strände, die Natur, das Klima, sowie die Kultur und Gastfreundlichkeit der Bevölkerung zu genießen.

Der Meeresboden im betroffenen Gebiet liegt mit bis zu 1.500 Metern extrem tief, und die Bohrungen können auf über 5.000 Meter hinunterreichen. Dazu kommt, dass der Meeresboden hier eine starke seismische Aktivität aufweist, was die Risiken für einige Inseln erhöht, da sie ihre Wasserversorgung zu 100% aus dem Meer beziehen. Eine Ölpest wie diejenige, die sich 2010 im Golf von Mexiko ereignete, wäre eine Katastrophe für Millionen von Menschen und für die Zukunft des Archipels. Keine der acht kanarischen Inseln bliebe im Fall eines größeren Ölaustritts verschont.

Diese Inselgruppe beherbergt auf einer Fläche von 7.000 Quadratkilometern mehr als 19.000 Tier- und Pflanzenarten, 5.000 davon sind einzigartig auf unserem Planeten, sie leben nur hier. Weiterhin gibt es vier Nationalparks auf den Kanaren, und mehr als 47% des gesamten Territoriums wurde durch Abkommen und Gesetze der Vereinten Nationen, der Europäischen Union und des spanischen Staates unter Naturschutz gestellt; trotzdem verteidigen die spanischen Behörden und das Konsortium der Ölkonzerne REPSOL, RWE und WOODSIDE weiterhin die Ölbohrungen - ungeachtet dieser Naturschätze und in krasser Opposition sowohl zur Regierung der Kanaren als auch der Inselregierungen von Fuerteventura und Lanzarote, die dieses Projekt ablehnen.

Universitäten aus Europa und den Vereinigten Staaten, wissenschaftliche Komitees aus über 100 Ländern, die Weltnaturschutzunion, Organisationen wie Oceana, Greenpeace, WWF, Friends of Earth, Birdlife,Ben Magec/Ecologistas en Acción, SECAC, kulturelle, künstlerische und soziale Verbände sowie hunderttausende Personen stellen sich gegen dieses Projekt, weil es unvereinbar ist mit der Erhaltung der Natur und mit zukunftsorientierten Energiemodellen. Herausragende europäische Touristikunternehmen schlagen ebenfalls Alarm wegen der Erdölbohrungen aufgrund der Bedrohung, die diese darstellen für den Touristiksektor, Hauptwirtschaftszweig der Kanaren.

Alle Bewohner unseres Planeten tragen die Verantwortung, die schwerwiegenden Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen; deshalb ist es unerlässlich, durch Beispiele und konkretes Handeln den Verbrauch an fossilen Brennstoffen zu reduzieren und sie durch erneuerbare Energien zu ersetzen - und die Kanaren haben die idealen klimatischen Vorraussetzungen, um dieses Ziel zu erreichen.

Folglich bitte ich Sie um Ihr dringend notwendiges Einschreiten, um endgültig diese Umweltbedrohung zu stoppen, und um Energiemodelle zu fördern, die dem Interesse der Allgemeinheit zu Gute kommen. Projekte mit einem hohen Umweltrisiko, die lediglich multinationalen Ölkonzernen nützen, sind fehl am Platz in einer freien, demokratischen und von Vernunft geprägten Gesellschaft. Ihr Vorangehen, als herausragender Vertreter der Bürgerschaft, ist unverzichtbar, um zu zeigen dass unsere politischen Vertreter dafür arbeiten, die Rechte und Interessen der Allgemeinheit gegen den Profit eines privaten Sektors zu verteidigen.

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Datenschutz
Savecanarias.org verfolgt eine sehr einfache und effektive Datenschutzrichtlinie, da die Vereinigung (Ben Magec-Ecologistas en Accion) werbliche oder kommerzielle Aktivitäten jeglicher Art (weder per E-Mail oder über andere Wege) weder selbst durchführt noch an ihnen teilnimmt. Die Vereinigung kann Ihnen relevante Informationen über die Kampagne gegen die Ölbohrungen auf den Kanarischen Inseln oder zu verwandten Themen mit gleichem Ziel schicken. Die Vereinigung versichert, dass sämtliche Nutzer-Angaben nicht genutzt, beworben, oder mit dritten Parteien, Organisationen oder Einzelpersonen geteilt werden, sofern nicht vorher die Einverständnis des Nutzers eingeholt wurde. Nach der Petitions-Unterzeichnung erhalten Sie zunächst eine Dankes-E-Mail, in der Sie eine geschäftliche E-Mail-Adresse finden. Bei Interesse können Sie hierüber in eine Mailing-Liste aufgenommen werden, um detaillierter Informationen zu Hintergrund und Entwicklung der Kampagne zu erhalten.


Ende des original Textes  —  Petition gegen Ölbohrungen vor den Kanaren.

Auf der Seite www.savecanarias.org wurden digitale Unterschriften gegen die Ölbohrungen vor den Kanaren gesammelt.
Der Text der Petition gegen Ölbohrungen gab es dort in weiteren Sprachen vor.
Sie können den Text pdf Datei im Download Bereich in 3 Sprachen (deutsch, englisch, spanisch) herunter laden.

Danke für Ihre Unterstützung beim Kampf für den Erhalt des sauberen Meeres vor den Kanaren
 

für ein sauberes Meer

Gerhild Marx

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